Was von Schullektüren übrig bleibt …

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In einer 13. Klasse der Ausbildungsrichtung Wirtschaft wurden zwei Klassiker, nämlich Wilhelm Hauffs Märchen „Das kalte Herz“ und Johann Wolfgang von Goethes Drama „Faust“ gelesen. Thematisch geht es in beiden Texten um Gut und Böse, Himmel und Hölle, Gott und den Teufel, also große Themen.

Hier die Ergebnisse einer kleinen Umfrage unter den Schülern:

Der „Faust“ fand durchaus interessierte Leser: „schockierende Geschichte“, „spannend“, „gute Geschichte“, “tolle Mischung guter und böser Eigenschaften“, „passt für die Schule, weil man gleich nachfragen kann“. Dennoch wurden fast durchgehend auch Schwierigkeiten mit dem Text bekundet: „kein Happyend“, „schwierige, komische Sprache, bei der man die Hilfe des Lehrers braucht“, „traurig“, „anstrengend“, „schwer zu verstehen“.

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Interessanterweise wurde „Das kalte Herz“ fast einhellig gelobt: „schöne Message“, „fantasievoll“, „altmodisch, aber aktuell und verständlich“, „wirklich romantisch“, „Lebenshilfe“, „sympathische Charaktere“, „richtig menschlich“.

Vielleicht greift in einigen Jahren mancher Schüler, manche Schülerin noch einmal nach den (dann schon stärker vergilbten) Reclamheftchen und findet Altbekanntes, vielleicht auch Neues, denn Lektüren stellen sich in jedem Lebensalter anders dar.

Margarete Brand, Studiendirektorin

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