Mein Praktikum beim DLR
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Vom 16.03. bis zum 24.07.2026 habe ich im Rahmen der Fachpraktischen Ausbildung der elften Klasse ein insgesamt neunwöchiges Praktikum beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), aufgeteilt auf mehrere Blöcke, absolviert. Das DLR hat seinen Hauptsitz in Köln-Wahnheide und wurde 1969 gegründet. In Deutschland ist es an 30 verschiedenen Standorten mit 55 Instituten vertreten sowie in Washington und Tokio. Das DLR forscht mit über 11.000 Mitarbeitern in vielen verschiedenen wissenschaftlichen und technischen Fachrichtungen.
Mein Praktikum habe ich in Oldenburg in Niedersachsen im Institut für Systems Engineering für zukünftige Mobilität gemacht. Es erforscht Methoden zur Entwicklung und Absicherung automatisierter und autonomer Verkehrssysteme der Zukunft. Dort habe ich verschiedene Aufgaben entweder allein oder mit den jeweiligen Mitarbeitern gestellt bekommen.
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Beispielsweise habe ich Autos aus Lego gebaut, welche mit einer Batterie ausgestattet waren. Auf einem integrierten Microchip habe ich verschiedene Programmiercodes heruntergeladen, wie die Funktion, dass das Auto mithilfe eines Schallsensors bestimmte Dezibelwerte gemessen hat und daraufhin entweder schneller oder langsamer gefahren ist. Außerdem habe ich noch ein zweites Auto gebaut, welches dem Ersten hinterhergefahren ist. In diesem war ein Ultraschallsensor integriert, damit die Gefährte immer in konstantem Abstand hintereinander herfahren.
In einer anderen Aufgabe habe ich ein elektrisch betriebenes Boot über in Echtzeit aufnehmende Kameras im Labor ferngesteuert. Von diesen Kameras sind auf dem Boot vier Stück montiert, deren Aufnahmen auf insgesamt 14 Monitoren wiedergegeben werden. Außerdem wurde extra für die Echtzeitaufnahme eine mobile Schiffsbrücke gebaut, wodurch es sich angefühlt hat, als würde ich wirklich an Bord des Bootes sein.
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Nicht nur über Fernsteuerung bin ich auf hoher See umhergefahren, ich saß auch ein paarmal selbst mit Arbeitskollegen in der Kajüte. Dort habe ich beim Steuern geholfen oder bei anfallenden Arbeiten auf dem Boot unterstützt. Oftmals bin ich mit zwei Mitarbeitern mit Auto und Schiffsanhänger nach Emden, Wilhelmshaven oder Norddeich gefahren, um das Boot entweder zu Wasser zu lassen bzw. wieder herauszuziehen, wenn die Forschungen beendet wurden.
Gegen Ende des Praktikums ist mein Fazit, dass diese neun Wochen beim DLR meine Einblicke in die Berufswelt sehr gesteigert haben. Die tägliche Zusammenarbeit mit den verschiedenen Kollegen und die abwechslungsreichen Arbeitsaufträge sind nie langweilig geworden und haben immer einen gewissen Spaß mit sich gebracht. Dieses Praktikum war wirklich sehr zukunftsprägend und hat sich nach mehr angefühlt als nur neun Wochen simple Auftragsabarbeitung.
Linus Borowy, FIW11b