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Die Verbindung mit unserer tschechischen Kooperationsschule „Obchodni akademie T.G. Masaryka“ (T.G. Masaryk Business Academy) in Kostelec nad Orlice konnte weiter ausgebaut werden. Nachdem in diesem Schuljahr sechs tschechische Schülerinnen und Schüler ihr Praktikum in Schweinfurter Betrieben absolvierten, stand im Juni der „Gegenbesuch“ an.
Noch in den Pfingstferien, am Sonntagnachmittag, bei schönstem Wetter, starteten 2 Lehrkräfte und 6 Praktikanten gen Osten. Was danach passierte, wurde von den Teilnehmern in ihren Berichten beschrieben und wird hier in Auszügen wiedergegeben: „Unsere Unterkunft war eine gemütliche Pension im Herzen der Stadt (Rychnov nad Kneznou). Mit einem Pool und einem kleinen Grillplatz fühlten wir uns dort sofort wohl. Am nächsten Morgen erwartete uns ein leckeres Frühstück. Danach fuhren wir gemeinsam in eine andere Stadt, in der wir an einem zweitägigen tschechischen Sprachkurs teilnahmen. Dort lernten wir viele neue Wörter und Redewendungen, die uns im Alltag und während unseres Praktikums helfen sollten. Besonders beeindruckt hat mich die Schule, in der der Sprachkurs stattfand. Sie erinnerte mit ihrer Größe und so wie sie aussah, eher an ein Schloss, als an eine Schule.“ (Kim Lea Bauer)
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„Die Schule Zakladni Skola Solnice (Grundschule in Solnice) umfasst die Klassen 1 bis 9. Ich war hauptsächlich in den Klassen 6 bis 9 eingesetzt und durfte dort verschiedene Unterrichtsfächer wie Englisch, Deutsch, Mathematik und Kunst begleiten. Im Deutschunterricht hielt ich Präsentationen über mich und Deutschland und brachte den Schülerinnen und Schülern einige deutsche Wörter bei. Bei einer Wanderung fuhren wir mit dem Bus zu einem Fluss, machten dort einen Spaziergang, besuchten eine Kirche und kamen sogar kurz nach Polen. Außerdem begleitete ich die neunte Klasse in eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Dort besichtigten wir unter anderem eine Bäckerei und ein Wohnheim, in denen Menschen mit Behinderung arbeiten und leben.“ (Luna Pensl)
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„In unserer Freizeit haben wir als Praktikantengruppe viel unternommen und versucht, die Tage so aktiv wie möglich zu gestalten. Wir nutzten die Wochenenden und Feierabende für ausgiebige Entdeckungstouren durch das Land. So besuchten wir die tschechische Hauptstadt Prag sowie die Städte Hradec Kralove, Nove Meston nad Metuji und Castolovice. Auf unserem Programm standen meistens Besichtigungen der beeindruckenden historischen Schlösser und regionalen Sehenswürdigkeiten.“ (Khrystyna Sadova)„Neben dem Kulturprogramm gingen wir bowlen, machten eine Kanutour oder entspannten an den heißen Tagen gemeinsam am Pool, um bei Musik die Sonne zu genießen.
Das Praktikum hat mich sowohl sprachlich als auch persönlich ein großes Stück weitergebracht.“ (Maurice Vierengel)„Durch dieses Praktikum konnte man viele Dinge über das tschechische Leben, das Schulsystem und auch die Kultur erfahren. Aber auch durch die Selbständigkeit, welche erzwungenermaßen in diesen Umständen verlangt wird, lernt man viele Dinge für das weitere Leben. Man verbessert sein Englisch und das dazu gehörige Selbstbewusstsein. Auch die selbständige Versorgung, welche dort benötigt wird, ist sehr prägend für die Eigenständigkeit.“ (Meike-Luise Kossack)
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„Während der drei Wochen habe ich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich viel gelernt. Besonders habe ich gelernt, selbständiger zu sein und mich in einem fremden Land zurechtzufinden. Der Aufenthalt hat mir gezeigt, wie wichtig Eigenverantwortung, Offenheit und Flexibilität sind. Insgesamt war das Auslandspraktikum eine sehr wertvolle Erfahrung für mich.“ (Robert Karsten)Die Einsatzstellen der Praktikanten waren vor allem Schulen in und um Rychnov sowie der Automobilzulieferbetrieb ASV in Solnice (für Skoda) und das Hotel Havel in Rychnov.
Die Praktikumsstellen wurden von der dortigen Erasmus+ -Beauftragten, Frau Jitka Kosarova vermittelt. Die Schulleiterin Frau Renata Cermakova unterstützte mit den Lehrkräften Jitka Cerna und Michal Vacek das Gelingen des Aufenthalts der deutschen Praktikanten. Bei Problemen hätten sie „Erste Hilfe“ leisten können, da die begleitenden Lehrer (Thomas Bonengel und Rainer Hubert) nur die ersten Tage vor Ort waren.
Die Rückfahrt an einem Samstag wurde von den Praktikanten in Eigenregie organisiert.Durch die Unterstützung und Hilfe bei den Vorbereitungen von TANDEM, Regensburg, konnten die bürokratischen Hürden des Erasmus+ Programms überwunden werden. Großer Dank geht hier an Frau Stefanie Schreiber, die uns immer zur Seite stand und die auch dafür sorgte, dass die zweitägige Einführung vor Ort einen guten Einstieg in das Praktikum ermöglichte. Die Kooperationen mit Tandem und mit der tschechischen Schule soll in jedem Fall fortgesetzt werden!
Rainer Hubert, OStR
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