Die Umwelt AG blickt zurück auf einen Theaterabend, der zum Staunen und Nachdenken anregte

Das Ensemble, bestehend aus vier Darstellerinnen und Darstellern, verbeugt sich dankend und alle Gäste im ausverkauften Theatersaal klatschen begeistert Applaus. Darunter auch wir von der Umwelt AG.
Aber erst mal auf Anfang: Am 15. April stand für uns ein Highlight an. Durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins konnte die Umwelt AG der FFS die Theaterproduktion „DAS KLIMA (no pressure)“ des Mainfrankentheaters in Würzburg besuchen und sich dem Thema Umwelt auf ganz neue Weise annähern.
Um 17:00 Uhr trafen wir uns im Restaurant Vrohstoff in der Würzburger Innenstadt, um gemeinsam zu Abend zu essen, bevor es zum Theater ging. Bei Burgern, Getränken und einer Menge guten Gesprächen stimmten wir uns auf den Abend ein und nutzten auch gleich die Gunst der Stunde, um weitere Aktionen zu planen – unter anderem die Idee, einen weiteren Kleidertausch auf die Beine zu stellen.
Nach dem leckeren Essen machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Würzburger Theaterhaus. Jacken abgeben, nochmal schnell auf die Toilette (denn schließlich gab es keine Pause zwischen den insgesamt 80 Minuten), und dann ab in den Saal im Keller. Die Kulisse war schlicht: Lediglich ein lebensgroßer Fake-Eisbär schmückte die Bühne und ein gigantischer Leuchtröhrenrahmen diente als Pforte zum Aussichtspunkt für den letzten Eisberg der Welt. Das Stück handelt – wie es der Name auch schon sagt – vom heute immer mehr voranschreitenden globalen Klimawandel. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Figuren, eine Familie, Aktivisten und CEOs, und deren Perspektive auf die Krise. Vor allem geht es um die Fragen: Wer trägt Verantwortung für den Klimaschutz? Und kann ein einzelner Mensch überhaupt etwas verändern? Antworten auf diese Fragen bietet das Stück nicht, aber dafür viele Denkanstöße. Es wirkt teilweise ernst, aber auch ironisch, locker und humorvoll, skurril und bewegend.
Als die Aufführung zu Ende war, saßen wir da, alle kurz sprachlos. Eine Schülerin unterbrach das Staunen und meinte: „Intensiv“. Die Antwort darauf kam schnell: „Ja, das trifft es gut!“
Lisa Döpfner, FS13a, Ramona Bergmann, StRin und Verena Hebig, OStRin