Wir netzwerken!
Netzwerktreffen der unterfränkischen SOR-Schulen in Würzburg am 11.11.2025

Unter dem Motto „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ starteten wir am Dienstagmorgen in der Jugendbildungsstätte Würzburg motiviert in den Tag. Dort hatten wir die Gelegenheit, einiges über verschiedene Diskriminierungsformen zu erfahren. Wir lernten auch, wie Diskriminierung entsteht und was wir an unserer Schule dagegen tun können. Aus vielen verschiedenen angebotenen Workshops suchten Jonna und Jule sich den Workshop „Identität und Diskriminierung“ aus, in dem wir uns kreativ mit unserer eigenen Identität auseinandersetzten. Außerdem überlegten wir, welchen Einfluss unsere Identität auf die Wahl der Gruppen hat, mit denen wir uns als soziales Wesen umgeben. Im Workshop gestalteten wir sogenannte „Identitätstaschen“. Dabei überlegten wir uns: „Wer bin ich und was macht mich aus?“ Die Außenseite der Tasche bemalten wir mit Dingen, die jeder über uns wissen darf, zum Beispiel Hobbys, Interessen oder Gruppen, zu denen wir gehören. Die Innenseite und den Boden beschrifteten wir hingegen mit persönlichen Eigenschaften oder Erfahrungen, die nicht jeder wissen sollte, die uns aber trotzdem als Menschen prägen und wichtig für unsere Identität sind. Abschließend teilten wir uns in Gruppen von jeweils zwei bis vier Personen ein und stellten uns gegenseitig unsere fertig bemalten Taschen vor. Diese Austauschphase zum Schluss fanden wir persönlich sehr schön, da alle Teilnehmenden dadurch gelernt haben, dass alle Menschen verschieden sind und dass das gut so ist.
Elija besuchte den Workshop „Quararo“. In diesem Workshop wurde die Demokratie anhand eines Spiels erklärt.
Unsere begleitenden Lehrkräfte Frau Lindacher und Frau Kriener nahmen währenddessen an einem Workshop für Lehrerinnen und Lehrer zum Thema „Fake News und KI“ teil.
Der Tag war sehr bereichernd und wir haben viel gelernt, was wir gerne auch an unserer Schule anwenden würden. Vor allem das Demokratiespiel „Quararo“ wäre sehr geeignet dafür, es in den Klassen unserer Schule durchzuführen, da man hierbei sehr viel Wichtiges lernt. Da es leider immer noch viel Hass und Mobbing auf der Welt und leider vor allem auch in Schulen gibt, wollen wir alle Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrkräfte mit Hilfe der Gestaltung von „Identitätstaschen“ in der Schule darauf aufmerksam machen, dass alle Menschen - genauso wie sie sind - einzigartig sind und jeder auf seine eigene Art perfekt ist.
Wir sind alle verschieden und das macht uns zum Menschen! Durch diese Aktionen wollen wir Diskriminierung an unserer Schule weitestgehend eindämmen, damit unsere Schule weiterhin für alle ein Safe Space bleibt.
Jonna Brehm und Jule Spielman, FS12a